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Neuer Termin steht ... !! 

Ab Montag, 25. Mai 2020, 8:30 Uhr,

fährt der BürgerBus im regulären Linienbetrieb ...

Neuer Termin steht ... !! 

 

2025.05.19. Fahrer und Bus


Aufnahme des Fahrbetriebs ist vertretbar

Der Start des regulären Linienbetriebs beim BürgerBus Eppingen war ursprünglich für Mitte März 2020 geplant. Er musste CORONA-bedingt zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Vor dem Hintergrund der jetzt möglichen stufenweisen Lockerungen des Lockdowns erscheint nach 10 Wochen Zwangspause die Aufnahme des Fahrbetriebs aus Sicht der Stadt Eppingen und aus Sicht des BürgerBus-Vereins für vertretbar.

OB Holaschke

„Dank der großen Bereitschaft unserer ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer steht der Einsatzplan jetzt schon für die Zeit bis Ende Juni. Dieses große Engagement zugunsten vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger sehe ich als eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Starttermin am 25.05.2020“, so die anerkennende Feststellung von OB Klaus Holaschke. Eine weitere Voraussetzung sieht der OB im Einbau einer Plexiglas-Schutzwand, die die Firma VÖROKA dem BürgerBus-Verein gespendet hat: „Fahrer und Fahrgäste sollen mit größtmöglicher Sicherheit unterwegs sein.“

Landesverband "proBürgerbus Baden-Württemberg"

Auch der Landesverband der Bürgerbusse „proBürgerbus Baden-Württemberg“, dem der Eppinger BürgerBus-Verein angehört, sieht die Aufnahme des Fahrbetriebs unter Berücksichtigung aller derzeit vorhandenen Erkenntnisse – vor allem auch der vom Robert-Koch-Institut und dem Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Informationen – für möglich. Der Landesverband erinnert an die rechtliche und moralische Verantwortung insbesondere für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, die der Bürgerbus als konzessionierter Bestandteil des ÖPNV sicherstellen soll.

Hygieneplan

Für den gesundheitlichen Schutz der Fahrerinnen und Fahrer und zur Sicherheit der Fahrgäste hat der BürgerBus-Verein Eppingen laut Geschäftsführer Lothar Schlesinger etliche Vorsorgemaßnahmen getroffen und einen Hygieneplan ausgearbeitet:

Auf die Erhebung eines Fahrgelds wird bis auf weiteres verzichtet.

Alle Fahrer entscheiden sich freiwillig und in eigener Verantwortung für den ehrenamtlichen Dienst hinterm Lenkrad. Sie kennen die Risiken der CORONA-Pandemie und sie achten auf die Einhaltung der aktuell geltenden hygienetechnischen Regeln.

Der Einbau einer Plexiglas-Schutzscheibe zwischen Fahrersitz und Fahrgastraum soll Fahrer und Fahrgäste vor Infektionen schützen. Fahrgäste tragen in der Regel einen Mundschutz. Wer keinen dabei hat, kann im Bus einen kaufen. Kinder unter 6 Jahren sind von dieser Verpflichtung befreit.

Wer im Verdacht steht, von CORONA infiziert zu sein oder gar erkennbare Symptome hat, kann nicht befördert werden.

Die Fahrer wirken im Bus auf die Einhaltung eines größtmöglichen Sitz- und Sicherheitsabstands der Fahrgäste hin.

Für Fahrgäste steht im Eingangsbereich ein Spray zur Hand-Desinfektion und Papiertücher bereit.

Der Fahrer desinfiziert regelmäßig Griffe, Lenkrad, Schalthebel, Handbremshebel, Trennwände und das Sparschwein.

Er sorgt für eine permanente Durchlüftung des Fahrgastraums.

Der Fahrer bleibt in der Regel im abgegrenzten Fahrerbereich. Bei Bedarf kann er Hilfestellung beim Ein- und Ausstieg leisten. Dabei trägt er ein Visier.

Die Beförderung von Rollatoren ist möglich. Rollstühle können derzeit nicht befördert werden.